Clarissa De Becker

Ich wünsche mir eine Welt, in der Menschen einander wirklich sehen können. Meine Stärke ist es, das Schöne in Menschen zu erkennen. Auch dann, wenn sie sich nicht schön verhalten. Ich will Menschen dabei helfen, das Schöne in sich zu sehen. Es zu feiern. Und es so zu zeigen, dass andere es auch sehen können. Ich habe in meinem Leben oft erlebt, dass Menschen mit besonderen Bedürfnissen auch Menschen sind, die etwas besonders gut können. Ich bin immer wieder begeistert von der Schönheit und der Kraft dieser Menschen.

Ich glaube auch an die Schönheit und an die Kraft einer guten Beziehung. Was kann man machen, um sich miteinander wohler zu fühlen? Wenn ich dabei unterstützen kann, leuchten meine Augen. Denn das mache ich besonders gerne.

Geboren wurde ich 1985 in Köln. 2011 habe ich meine Heimat in Aachen gefunden.

Eine der wichtigsten Stationen von Köln bis Aachen war meine Arbeit in der Sterbebegleitung. Seit meiner Zeit im Hospiz bis heute habe ich Familienangehörige und Freunde im Sterbeprozess begleitet. Da ich selber viel getrauert habe, fällt es mir leicht trauernde Menschen zu unterstützen. Weil es mir leicht fällt, über den Tod zu sprechen, gebe ich Menschen gerne den Raum, um über ihre Trauer zu reden.

In Maastricht habe ich Gesundheitswissenschaften studiert. Mein Schwerpunkt im Studium war Klinische Psychologie und Psychotherapie-Wissenschaften.

Nicht nur die Menschen und ihre Beziehungen liegen mir am Herzen, sondern auch die Natur. Darum lebe ich so, dass ich die Natur so viel wie möglich schütze.

Wenn ich jemanden begleite, will ich diesem Menschen auf seinem ganz eigenen Weg treffen. Gemeinsam machen wir uns dann auf die Suche. Und dabei höre ich gut zu. Ich sage, was ich sehe. Und wir suchen Antworten auf wichtige Fragen. Solche Fragen können sein:


  • Was ist schön in meinem Leben?
  • Was ist schwer in meinem Leben?
  • Was behindert mich?
  • Was wünsche ich mir?
  • Wie kann ich mich schützen, wenn ich nicht sicher bin?
  • Was kann ich gut?
  • Was kann ich ganz alleine?
  • Was will ich noch lernen?
  • Was macht mir Spaß?
  • Was ist gut für mich?
  • Was tut mir nicht gut?
  • Wie kann ich mir selber helfen?
  • Bei was brauche ich Hilfe von anderen?
  • Wie können andere mir helfen?
  • Bei welchen Menschen fühle ich mich wohl?

Ich bin ein Mensch mit viel Geduld und viel Humor. Jeder braucht seine eigene Zeit und jeder braucht seinen eigenen Weg um zu lernen, was guttut. Und ich greife ein, wenn ich sehe, dass jemand sich selbst schadet oder andere in Gefahr bringt. Diese Arbeit zu tun ist für mich genau richtig. Ich schaue mit Freude auf all die Menschen zurück, die ich bisher schon begleitet habe und bin gespannt, mit wem ich mich noch auf die Reise machen darf.